Flexdruck
Flexdruck
Beim Flexdruck wird das Motiv mit einem Schneideplotter aus einer speziellen Folie geschnitten, der sogenannten Flexfolie. Die Folie besteht aus drei Schichten, der Trägerfolie, die Schicht mit den Farbpigmenten und die Klebeschicht. Mittlerweile gibt es Flexfolien in vielen verschiedenen Farben und Mustern, so das der individuellen Gestaltung fast keine Grenzen gesetzt sind.
Das mit dem Schneideploter ausgeschnittene Motiv muss
dann noch entgittert werden, das heißt aus der Folie herausgelöst werden. Dazu werden alle nicht zu druckende Folienteile mit einem meist spitzen Gegenstand herausgeholt. Das ausgeschnittene Motiv wird dann mittels
einer Transferpresse auf dem Textil aufgebracht. Dies erfolgt mittels Temperatur und Druck, die Höhe der Temperatur und der nötige Anpressdruck sind von
Folienhersteller zu Folienhersteller verschieden. Der Preis pro Meter liegt zwischen 6,00 EURO und 10,00 EURO, je nach Qualität und Farbe.
Die Flexfolien kann auf fast jeden textilen Untergrund aufgrdruckt werden. Da eine Folie immer nur eine Farbe hat, sind mehrfarbige Motive schwer zu realisieren, zumal keine
Farbverläufe möglich sind und jede Folie/Farbe einzeln aufgedruckt werden muss. Bei Einzelstücken und Kleinserien ist das Flexverfahren hervorragend
geeignet, oder zum Beispiel beim Aufdruck einzelner Namen oder Nummern auf Trikots.
Vorteile Flexdruck:
- kostengünstig im Einkauf
- viele verschiedene Farben
- Farb- und waschbeständig
- hohe Konturenschärfe
- viele Farben und Muster verfügbar
- viele Anwendungsbereiche
- geringer Arbeitsaufwand
Nachteile Flexdruck:
- nur für Kleinserien geeignet
- kein Farbverlauf
- mehrfarbige Motive schwierig